BÜHNE - 4. Quartal 2015

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SEEMANNSMUSICAL  
Mit Cecil: Auf der Suche nach der Insel der Trøtentiere wird am Donnerstag, 15. Oktober gleich zweimal, nämlich um 9 sowie um 11 Uhr, ein Shanty-Mini-Musical im Biedenkopfer Rathaussaal zur Aufführung gebracht. Für Kinder von 10-12 Jahren, Eintritt frei!


 
MARIONETTENTHEATER 
Am Samstag, 17. Oktober um 19 Uhr feiert Carl Maria von Webers romantische Oper Der Freischütz im Eckelshausener Schartenhof seine Premiere. Weitere Aufführungs-Termine im Hauptartikel.



BOULEVARD
Ebenfalls am 17. Oktober findet um 20 Uhr im Biedenkopfer Bürgerhaus eine Aufführung von Ernest Thompsons Komödie Am goldenen See statt. 



KRIMINALKOMÖDIE
U für X von Friedrich Ch. Zauner wird am Freitag, 6. und Samstag, 7. November um jeweils 19 Uhr im Hinterlandmuseum aufgeführt.



KINDERBALLETT
8. November, 11 und 15.30 Uhr: Alljährlich zeigen die Schülerinnen und Schüler der Biedenkopf Tanz-Etage, was sie gelernt haben, in liebevoll ausgestatteten und inszenierten Stücken. Dieses Jahr fiel die Wahl auf Alice im Wunderland.



COMEDY
Der Mann mit den großen Zähnen kommt: Am Donnerstag, 10. Dezember tritt Über-Comedian 'Maddin' Martin Schneider im Breidensteiner Bürgerhaus auf.



HEIMATSTÜCK
Am Sonntag, 13.12., schlägt Die Geierwally im Biedenkopfer Bürgerhaus auf. Der populäre Roman aus dem Jahr 1873 ist bis heute vor allem durch seine zahlreichen Verfilmungen bekannt.




WANDELTHEATER
Gleichfalls am Sonntag, 13. Dezember: Ab 20 Uhr kann man mit dem Schenkbarschen Hof-Theater in sechs Etappen durch die Oberstadt ziehen. Erzählt wird Leo Tolstois Geschichte vom Schuster Martin in einer Bearbeitung von Christoph Kaiser. Der Eintritt ist frei.










Donnerstag, 15. Oktober 2015


9 und 11 Uhr -Eisbergsalat voraus!
Cecil: Ein Mini-Shanty-Musical

Ein musikalisches Seemannsmärchen kommt im Biedenkopfer Rathaussaal zur Aufführung, eines mit einem eher ungewöhnlichen Seemann: Der heißt Cecil und ist eine Raupe. Und Cecil steht auf Eisbergsalat. Aber Oma Jørgensen steht überhaupt nicht auf Raupen in ihrem Gemüsebeet. Kein Wunder also, dass Cecil in hohem Bogen aus dem Garten fliegt und jetzt auf einem Blatt am Straßenrand sitzt und schmollt. Am liebsten wäre er ja ganz woanders: auf der Insel der Trøtentiere – weil da ist immer Party und man kann den ganzen Tag Eisbergsalat futtern, so viel man mag. 


Und schon geht ein turbulentes See-Abenteuer los: Cecil und Iso kapern den Heringskutter von Käpt’n Penry – dem immer unausgeschlafenen Kapitän mit der Eisberg-Phobie – und machen sich auf die Suche nach dieser fabelhaften Insel. Sie treffen Seeelefanten, Pinguine und Walfische. Geraten in üble Unwetter und müssen sich mit Haien, Piraten und Meerjungfrauen herumärgern. Und als sie endlich die Insel der Trøtentiere erreichen, ist dort alles ganz anders als erwartet.

Aufgeführt wird Cecil: auf der Suche nach der Insel der Trøtentiere von jenem Mann, der ihn sich auch ausgedacht hat. Iso Herquist sagt von sich, er sei ein Däne für den universellen Einsatz. Er unterstützt sich dabei selber mit der Ukulele. 
(Bericht des HA zur Aufführung in Gladenbach)
Eintritt: frei 



Samstag, 17. Oktober 2015


20 Uhr - Puppen & Arien - Premiere
Der Freischütz im Marionettentheater Schartenhof 

Nachdem im zurückliegenden Frühjahr einmal mehr Mozarts Don Giovanni die Frauenwelt unsicher machen durfte, steht im Herbst 2015 mit Der Freischütz zum ersten Mal Carl Maria von Webers berühmte romantische Oper auf dem Spielplan.
 
Sechs von sieben Freikugeln treffen jedes Ziel; die siebte tötet, was du liebst: Seit 1821 weiß die Geschichte um den Jägersburschen Max, der einen Bund mit dem Teufel eingeht, um die Geliebte freien zu können, das Publikum zu begeistern. Mit der Aufführung der Oper setzen die Eckelhausener Strippenzieher ihre seit 15 Jahren erfolgreiche und beliebte Spielreihe fort und beweisen dabei ein mal mehr, dass Marionettentheater keinesfalls nur Kinder anspricht. 






Weitere Aufführungen:

Sonntag, 18. Oktober 2015, 11.00 und 17.00 Uhr   

Samstag, 24. Oktober 2015, 20.00 Uhr 

Sonntag, 25. Oktober 2015, 11.00 und 17.00 Uhr 

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18 (erm. 12)
Kartentelefon: +49 6461 27 10 oder per E-Mail
info @ eckelshausener-musiktage.de





Samstag, 17. Oktober 2015


20 Uhr - Ausgezeichnetes Boulevard in Biedenkopf
Kultur- und Veranstaltungsring holt Am goldenen See ins Bürgerhaus 


Ernest Thompsons Komödie Das Haus am See (On Golden Pond) wurde 1979 in Amerika uraufgeführt und seitdem in über vierzig Ländern produziert: Das Ehepaar Thayer, beide jenseits der Siebzig, verbringt seine Sommer seit Jahrzehnten an einem abgelegenen See. Jetzt bekommen die beiden Besuch von der - mit dem Vater nie ins Reine gekommenen - Tocher, nebst zweitem Ehemann und kotzbrockig-pubertierendem Enkel. Letzterer soll, während die Eltern Europa besuchen, am See bei den Großeltern bleiben. Es kracht zwischen den Generationen.  

Die Verfilmung des Stücks (mit Henry Fonda und Kathrine Hepburn) konnte 1982 den Oscar fürs beste adaptierte Drehbuch ergattern. Auf der Bühne spielen Volker Brandt und Viktoria Brams die Hauptrollen.

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Freitag/Samstag, 6./7. November 2015


19 Uhr - Kriminalkomödie im Hinterlandmuseum
Buchstabensalat 

Das könnte lustig werden - U für X, eines der weniger häufig gespielten Stücke des österreichischen Autors und Dramatikers Friedrich Ch. Zauner, wird vom Ensemble Das Theater der vhs Marburg-Biedenkopf aufgeführt. Aus dem gut eingespielten Darsteller-Duo hat Isa Perski die Inszenierung übernommen, während Günter Jahn sich um die Dramaturgie kümmert. Zum Inhalt:

Die Zuschauer begeben sich an diesem Abend in ein österreichisches Wirtshaus, sie werden sich dabei als Gäste fühlen. Helene Vinazzer ist die umsichtige, strenge Wirtin, die darauf achtet, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Xaver Vinazzer dagegen liebt mehr den Müßiggang, trinkt in Ruhe in der Wirtschaft seiner Frau die geistige Getränke, um von einem Bauernhof im Waldviertel träumen zu können. Er philosophiert über die Welt und lässt dabei den lieben Gott einen guten Mann sein. Dies stößt allerdings bei der fleißigen Helene auf wenig Gegenliebe.

Da, eines Tages tippt Xaver einen Totozwölfer und die kleine Welt des Ehepaares ändert sich schlagartig. Xaver ist reich, er hat plötzlich viel Geld, ihm gehört die Welt. Ob allerdings der großsprecherische Xaver dabei glücklich wird, ist eine gute Frage. Für ihn ereignen sich nämlich rätselhafte Dinge. Sein Leben ist in Gefahr! Weder sein Freund Kurt, seine Tochter Bettina, schon gar nicht der Polizist, die Bedienung, die Gäste und all die anderen können ihn helfen …




Friedrich Ch. Zauner ist ein bekannter österreichischer Dramatiker, der in Rainbach ein eigenes Theater besitzt. Dort werden seit über 10 Jahren die „Rainbacher Evangeliumsspiele“ mit großem Erfolg aufgeführt. Zauner ist Autor, Regisseur und Theaterdirektor in einer Person. Der Autor Zauner und der Dramaturg Jahn kennen sich seit langen Jahren und sind befreundet. Zauner beobachtet auch mit großem Interesse die Arbeit von Isa Perski und ist überzeugt, dass sie die Ideen seines Stückes gut umsetzt.

Veranstalter: Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf
Eintritt: 10 €



Sonntag, 8. November 2015


11 & 15.30 Uhr -Kopfüber in die Unterwelt
Einladung zum Tanztee 


Lewis Carrolls Buch Alice im Wunderland feiert dieses Jahr seinen 150. Geburtstag. Meistens im Zweierpack gehandelt mit der 1871 erschienenen Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln, zählt das Werk längst zu den ganz großen Klassikern der Weltliteratur. Die Geschichte um das wohlbehütete englische Mädchen, das dem termingeplagten weißen Märzhasen in eine Welt folgt, in der alle Gesetze der Logik außer Kraft gesetzt sind, wurde an die vierzig Mal verfilmt (die meisten Kinder - und Erwachsenen - kennen den Disney-Film) und unzählige Male zitiert in der Literatur, in Musik und Malerei; sogar ein Krankheitsbild wurde nach Alice benannt. Sie singt sich tapfer durch Opern, kämpft sich durch Computerspiele und liefert sich in Mangas Wortduelle mit einer Grinsekatze, einem schizo- oder vielleicht auch trizophrenen Zwillingsbruder-Pärchen sowie mit einem völlig bekloppten, eine ewige Teeparty feiernden Hutmacher ... bis endlich die berühmte Rote Königin Alice gegenüber steht und ihren Kopf fordert.

 

Neben der Frage, wie die Schülerinnen und Schüler der Tanz-Etage Biedenkopf die Erlebnisse von Alice interpretieren, darf man vor allem darauf gespannt sein, sich bestimmt auch darauf freuen, wie die bunten Verrücktheiten Lewis Carrolls Eingang gefunden haben ins Bühnenbild.

Infos zu Eintrittspreisen und zum Vorverkauf der Karten finden sich hier.






Donnerstag, 10. Dezember 2015


20 Uhr - 'Meister Maddin Tour' im Bürgerhaus Breidenstein
Widsischäh Uffdridd!

Kennen Sie den hessischen Sonnengruß? Wissen Sie, was Indisch und Hessisch gemeinsam haben? Und warum Buddha auch ein Hesse hätte sein können? Lassen Sie sich unterweisen vom Meister spiritueller Comedy, vom hessischen Dialekt-Guru Maddin Schneider. Lachen ist ein Weg zu innerer Heilung – Spaß wirkt auf allen Ebenen und auf alle Chakras!

In seinem neuen Programm geht es Maddin Schneider nicht nur ums Lachen; er gibt auch ganz praktische Lebenshilfe und Lifestyle- Tipps auf der Grundlage esoterischer Weisheitslehren. Meister Maddin hat versucht, die jahrtausendealte Weisheit Indiens mit uraltem Wissen aus Hessen zu verbinden. Dabei sind ganz spezielle Wohlfühltechniken herausgekommen, wie zum Beispiel das Babbel-Yoga. Vorbei die Zeit, da sich Frauen die Lippen aufspritzen lassen müssen – konzentriertes Hessisch-Babbele führt zu vergleichbaren Ergebnissen und kostet keinen Cent. Außerdem lehrt uns Meister Maddin ganz praktische Übungen für das Wurzel-Chakra, auch Bembel-Chakra genannt. Und mit urhessischen Mantras wird selbst das Herz-Chakra geöffnet: "Schoggelaaaaadehaaaaas..."

Vorverkauf: 21 €  (Henkel Lädchen, Wallau)
Abendkasse: 23 €



Sonntag, 13. Dezember 2015


20 Uhr - Nun denn, so zieh ich in die Ferne
Hochgebirgig: Die Geierwally erklimmt das Biedenkopfer Bürgerhaus 



1875 von Wilhelmine von Hillern verfasst, brachte es Die Geierwally zunächst als Buch, dann als (mehrfach bearbeitetes) Theaterstück sowie als Oper zu extremer Popularität. Insgesamt sechs Verfilmungen - darunter eine Parodie - setzten der Wally die Krone auf; bekannt sind vor allem die Fassungen von 1940 (mit Heidemarie Hatheyer ) sowie 1958 (mit Barbara Rütting). (mehr...)

Liebe und Hass, Eifersucht, ein Mordversuch: Die Geschichte der todesmutigen Wally aus den Tiroler Bergen, die ihr Dorf rettet, dann als Einsiedlerin lebt und erst nach ungezählten Fährnissen und Tränen endlich ihren Kerl kriegt, hat der Kultur- und Veranstaltungsring ins oberhessische Mittelgebirge bestellt. 

Gespielt wird eine moderne Fassung für Jugendliche ab 12 Jahren - mit Handpuppen! (Eine zusätzliche Vorstellung findet am 14. Dezember um 10 Uhr für Schüler der Beruflichen Schulen Biedenkopf statt). Aus der Jury-Kritik von Kaleidoskop (Kinder- und Jugendtheatertage in der hessischen Region): 

Augenzwinkern gibt es, wohin man sieht (...) Und zwischendrin wird auch mal gerockt und genebelt. Das ist großes, filmreifes Spektakel, immer spannend, aber eben immer auch gewitzt. Getragen wird die Darbeitung durch zwei wunderbare Darstellerinnen, die frech und fesch sämtliche Personage des Schmachtfetzens geben (...) So aufbereitet, lässt man sich höchst gerne auf einen solchen 'ollen Schinken' ein.

Es lohnt sich, mehr über die exen zu erfahren, ein Ensemble freischaffender Puppenspielerinnen, die das Stück in Koproduktion mit dem Marotte Figurentheater Karlsruhe auf die Bühne bringe. Auf der Homepage gibt es, neben einer stimmigen Inhaltsangabe und extrem positiven Pressestimmen, auch ausreichend Bildmaterial, um Lust auf diesen außergewöhnlichen Theaterabend zu machen. 

Vorverkauf: 20 - 17 - 14 - 12 €
ermäßigt: 17 - 14 - 12 - 10 €
Abendkasse zzgl. 2 € 

KUNST - 4. Quartal 2015

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AUSSTELLUNGSENDE
Noch bis Sonntag, 4. Oktober präsentiert das Hinterlandmusem Schloss Biedenkopf Zinn für jeden Tag. Zu sehen sind Haushaltsgegenstände, aber auch liturgische Gefäße.



AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Landschaften zeigt ab Dienstag, 13. Oktober die 'Galerie im Treff' in der Kernstadt. Eröffnet wird die Ausstellung von Acrylbildern des Biedenkopfers Dimitrije Nastoski um 18 Uhr.



VERNISSAGE
Am Sonntag, 8. November eröffnet um 16 Uhr die Winter- und Weihnachtsausstellung Sternengestöber im Schartenhof Eckelshausen.Besucher können sich dort bis 23. Dezember umsehen.



KUNSTMARKT
Die Kunstfreunde Biedenkopf laden am 14. und 15. November zu ihrem inzwischen 36. Kunstmarkt ein. 



SKULPTUREN-EINWEIHUNG
Am Donnerstag, 10. Dezember wird in Breidenbach eine von Ubbo Enninga geschaffene Skulptur ihrer Bestimmung übergeben. Künstler und Stifter sind anwesend.

UPDATE: Die offizielle Einweihung wurde auf ein unbestimmtes Datum verschoben. Ubbo Enninga wird dennoch am 10. Dezember um 9.30 Uhr vor Ort anwesend sein.











Noch bis Sonntag, 4. Oktober 2015


Sonderausstellung im Hinterlandmuseum
Keineswegs zinnlos

Der Schwerpunkt der Ausstellung Zinn für jeden Tag liegt auf Alltagsgegenständen. Solche waren im 18. und 19. Jahrhundert vor allem in bürgerlichen Haushalten beliebt und verbreitet. Zinngeschirr war Gebrauchsgut und weist daher Spuren seiner Nutzung auf. Obwohl es oft kaum oder nur einfach verziert war, diente es auch als Repräsentationsobjekt und wurde auf Tellerborden oder am gedeckten Tisch gerne präsentiert.

Die Ausstellung zeigt unter anderem Teller und Schüsseln in unterschiedlichen Größen, Kannen und Becher mit geeichten Maßangaben sowie Kerzenständer und Öllampen. Zinn verwendete man ebenso für kirchliche liturgische Gefäße. Die Schau wird dazu exemplarisch um einige Abendmahlskannen ergänzt.

Reines Zinn ist zur Herstellung von Gegenständen zu weich, daher arbeiten die Zinngießer mit Metallmischungen. Als zugesetzte Metalle werden Blei, Kupfer, Messing, Antimon, Wismut und in seltenen Fällen Zink verwendet. Die Gegenstände haben je nach Legierung meist eine gräuliche bis silbrig glänzende Farbe. Anders als andere Metalle wie Silber, Gold oder Kupfer, welche als Schlagmetall weiterverarbeitet werden, wird Zinn in der Verarbeitung in der Regel gegossen. Nicht mehr benötigtes Zinngerät schmolz man wegen seiner hohen Materialkosten wieder ein.

Der Vorteil des Zinngeschirrs ist, dass es unempfindlich auf Sauerstoff, Feuchtigkeit oder sogar einige Säuren reagiert. Es zerbricht nicht, hält dicht und ist relativ stabil.

Dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
Erwachsene: 2,50 Euro
Kinder bis 14 Jahre: 1,30 Euro
Gruppen pro Person jeweils: 2,00 Euro
Schulgruppen pro Person: 1,00 Euro





Dienstag, 13. Oktober 2015


18 Uhr -Ausstellungseröffnung
Seele in Pastell  

Immer mal wieder macht man als Besucher der Galerie im Treff erstaunliche Entdeckungen. In Sammel- oder Einzelausstellungen wird man dort mit Werken konfrontiert, in denen Menschen ihre seelischen Probleme verarbeitet haben ... oder neuer Lebensfreude Ausdruck verleihen, wenn sie diese Probleme erfogreich bewältigen konnten. Das psychosoziale Beratungszentrum Der Treff bietet künstlerisch tätigen Menschen Platz und Zeit für Ausstellungen, wie man in auf den Kunstmarkt schielenden Galerien eher nicht findet. Und gibt sich dabei durchaus selbstbewusst: Eine klare Abgrenzung zu Kitsch, Volkskunst und Kunsthandwerk ist sinnvoll, heißt es in den Statuten. 

Ein ganzes halbes Jahr lang (Austellungsende ist am 9. April 2016) kann man die Werke des Biedenkopfers Dimitrije Nastoski bewundern. Landschaften ist seine in Acryltechnik entstandene Reihe aus Gelegenheitsarbeiten schlicht betitelt, zu deren Eröffnung um 18 Uhr die Galerie einlädt.
 

Veranstaltungsort: DER TREFF,  Hainstraße 39,  Biedenkopf
Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 10- 12 Uhr, Do. 16- 18 Uhr
und nach Vereinbarung, Tel. 06461/ 95240
Eintritt frei





Sonntag, 8. November 2015


16 Uhr - Vernissage
Sternengestöber im Schartenhof 

Mit Sternengestöber eröffnet der Schartenhof Eckelshausen seine diesjährige Winter- und Weihnachtsausstellung. Lichtskulpturen, von verschiedenen Künstlern und Atliers gestaltete (und gefaltete) Sterne, Winteraquarelle, handgefertigte Figuren für ein Adventskalenderhaus: Der Besuch der Ausstellung dürfte sich lohnen. Montage jeweils ausgenommen, kann man bis zum 23. Dezember täglich zwischen 14 und 18 Uhr reinschauen. Der Eintritt ist frei.

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Samstag, 14. November und
Sonntag, 15. November 2015


ab 13 (11) Uhr - Nicht nur zur Weihnachtszeit 
Kunstmarkt im Biedenkopfer Bürgerhaus

Die Kunstfreunde Biedenkopf laden am 14. und 15. November zu ihrem inzwischen 36. Kunstmarkt ein. Wie immer dürfte es nicht nur Vor-, sondern auch viel Nachweihnachtliches zu entdecken geben, mit dem man die eigene Butze verzieren oder Anderen eine Freude bereiten kann.


Besuchen kann man den Kunsthandwerksmarkt im Bürgerhaus Biedenkopf am Samstag von 13-17.30 Uhr, am Sonntag von 11-17.30 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene beträgt zwei Euro, er ist frei für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. 





Donnerstag, 10. Dezember 2015


9.30 Uhr -Einweihung
Der Kreisel und die Unendlichkeit



Die von dem in Biedenkopf geborenen Bildhauer Ubbo Enninga für einen Verkehrskreisel in Breidenbach, Buderusstraße geschaffene und von Firma Weber gestiftete Skulptur wird am Donnerstag, dem 10. Dezember 2015 um 9.30 Uhr in Anwesenheit des Künstlers und des Stifters offiziell der Gemeinde übergeben.

UPDATE: Die offizielle Einweihung wurde auf ein unbestimmtes Datum verschoben. Ubbo Enninga wird dennoch am 10. Dezember um 9.30 Uhr vor Ort anwesend sein.

MUSIK - 4. Quartal 2015

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KAMMERKONZERT
Gemeinsam mit den Orchestern der Lahntalschule führt das Kammerorchester Lahn am Samstag, 3. Oktober ab 18 Uhr Werke von Barock bis Moderne in der Stadtkirche Biedenkopf auf - bei freiem Eintritt! 



JUBILÄUMSKONZERT
Am Samstag, 10. Oktober feiert das Hinterländer Männerensemble ab 19 Uhr seinen 25-jährigen Geburtstag in der Aue Eventhalle. Unter anderem stehen a-cappella-Gesang und Hits der Comedion Harmonists auf dem Programm.



KONZERT
Am Sonntag, 11. Oktober geben die Mundharmonika-Freunde Biedenkopf bereits um 17 Uhr ein Schlosskonzert. MundHarmonisch wird es dann im Hinterlandmuseum.



SCHLOSSKONZERT
zum Zweiten, am Sonntag, 25. Oktober, wiederum um 17 Uhr (und wiederum im Hinterlandmuseum). Dann ertönt dort Musik für Tasteninstrumente aus dem Europa des 18. Jahrhunderts aus Werken von Händel, Rameau, Müthel, Stamitz u.a.  



JUBILÄUMSKONZERTE
25 Jahre ist es her, dass die freie evangelische Gemeinde Wallau ihr eigenes Domizil fertigstellen konnte. Das wird gefeiert: Am Freitag, 6. und Samstag, 7. November mit Konzerten, am 8. November mit einem gemeinsamen Frühstück und einem abschließenden Feldgottesdienst. (mehr dazu beim HA ...)



MITMACHKONZERT FÜR KINDER
Ebenfalls im Rahmen der Feierlichkeiten in Wallau geht am Samstag, 7. November der Liedermacher Jörg Sollbach mit Freund Fridolin an den Start. (mehr dazu beim HA ...)



BENEFIZKONZERT
Am Samstag, 14. November um 17 Uhr stellen unterschiedliche Chöre der Region Ausschnitte ihres Programms zugunsten des Fördervereins Bindura - Hilfe für Straßenkinder in Kenia vor. Der Eintritt zum Konzert in der Biedenkopfer Stadtkirche ist frei, um eine Spende wird gebeten.



ROCKFESTIVAL
Am Samstag, 14. November geht in Breidenstein das Freetime Festival über die Bürgerhaus-Bühne. Insgesamt fünf Bands lassen es krachen, darunter Top Act Paul di'Anno and the Phantomz.



CHANSON
brel-à-porter heißt es am Samstag, 21. November um 20 Uhr im Biedenkopfer Bürgerhaus. Am Klavier begleitet von Alexander Kuchinka, gibt der aus dem diesjährigen 'Postraub' bekannte Hauptdarsteller Markus Pol eine musikalische Dramenfolge mit Lieder von Jaques Brel zum besten.  



ADVENTSKONZERT
Die Eckelshausener Musiktage läuten am Sonntag, 29. November um 17 Uhr den Advent mit einem Konzert ein. Wer es festlich-feierlich mag, sollte sich bis 17 Uhr im Glaspavillon Velte einfinden. 



HARFENKONZERT
Am Samstag, 12. Dezember stellt die Gießener Harfenistin Cordula Poos ihr Soloprogramm für Harfe und Gesang vor: Daisy and her Farm. Chansons, Pop und eigene Songs sind zu hören im evangelischen Gemeindehaus Eckelshausen. Eintritt frei gegen Spende!



WEIHNACHTSBILDER
Bilder der Weihnacht verspricht der Liedermacher Clemens Bittlinger in seinem Konzert wachzurufen. Er tritt am Sonntag, 13.Dezember um 17 Uhr in der Stadtkirche Biedenkopf auf.



WEIHNACHTSKONZERT
Das Nachwuchsorchester der Musikschule da capo wagt sich am Dienstag, 15. Dezember - in großer Besetzung - an Leopold Mozarts Musikalische Schlittenfahrt. Das festliche Konzert findet um 19 Uhr im Haus der Freien Evangelischen Gemeinde statt.



BLUES & FOLK
Jost H. Walter tritt am Freitag, 18. Dezember auf. Sein Programm heißt The Man Comes Around, und dasselbe gilt für seine Gitarre. Die bringt er mit in Pefis Bistro, Hainstraße 5, Biedenkopf. Der Musikabend beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.



WEITERES ADVENTSKONZERT
Das Chorprojekt der ev. luth. Kirchengemeinde Biedenkopf tritt am Sonntag, 20. Dezember mit einem Streichensemble der Lahntalschule auf. Beginn ist um 15 Uhr. Der Eintritt zum Konzert in der Biedenkopfer Stadtkirche ist frei, um eine Spende wird gebeten.



FRAUEN MIT TAKTSTOCK 
Am Mittwoch, 30. Dezember spielt das Damen Salonorchester Bella Donna im Konzertsaal des Rathauses Biedenkopf auf. Das Konzert zum Jahresabschluss der Eckelshausener Musiktage beginnt um 20 Uhr. 










Samstag, 3. Oktober 2015


18 Uhr - Von Bach bis Peter Warlock: Quer durch die Jahrhunderte 
Streichereinheiten

Um Tangos und andere Tanzkapriolen zu stemmen, braucht man Mithilfe: Das Kammerorchester Lahn, 1994 gegründet und ausschließlich mit Sreichern besetzt, musiziert gemeinsam mit den Orchestern der Lahntalschule in der Biedenkopfer Stadtkirche. Bach, Brahms und Händel stehen auf dem Programm, Haydn, Speckert, Johann Strauss und Warlock - die Bandbreite des Dargebotenen ist groß und umspannt mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten.





Samstag, 10. Oktober 2015


19 Uhr - Jubiläumskonzert zum 25. Geburtstag 
Hinterländer Goldkehlchen 

Seinen 25. Geburtstag feiert das Hinterländer Männerensemble mit einem großen Jubiläumskonzert. 1990 eher aus einer Laune heraus in geselliger Runde entstanden, führte die Gruppe in den ersten Jahren nahezu ausschließlich Stücke der extrem populären, zwischen 1927 und 1935 aktiven Comedian Harmonists auf: Stets vom Piano begleitet, geht den Vokalisten Ich wollt ich wär ein Huhn ebenso leicht von den Lippen wie Ein Freund, ein guter Freund oder der berühmte Kleine grüne Kaktus.


Inzwischen gehören, neben klassischen Kompositionen aus mehreren Jahrhunderten der Musikgeschichte, sowohl Lieder der Prinzen und Bläck Fööss als auch von Herbert Grönemeyer zum Repertoire des Ensembles. Zuletzt hat die Gruppe das Spektrum ihrer Musik durch bekannte Stücke des Vokalensembles Wise Guys erweitert. Hier wird, im Gegensatz zu den Stücken der Comedian Harmonists, auf eine instrumentale Begleitung völlig verzichtet - man(n) singt a cappella!


Alle Mitglieder des Ensembles sind als Chorleiter oder Sänger in Chören aktiv. Wir schicken unsere herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag und wünschen einen gelungenen Abend!

Veranstalter: Aue Event Center 
Eintritt: € 13 (ermäßigt € 8) 
Tickets in den Geschäftsstellen der VR-Bank in Biedenkopf, Breidenbach, Dautphe und Gladenbach oder Telefon: (0 64 66) 15 43



Sonntag, 11. Oktober 2015


17 Uhr - Mundharmonisches 
Konzert im Biedenkopfer Schloss 

Bereits um 17 Uhr geben sich die Mundharmonika-Freunde Biedenkopf ein Stelldichein zum nachmittäglichen Schlosskonzert im Hinterlandmuseum.


Das Programm bietet volkstümliche Melodien sowie Stücke der klassischen Musik bis hin zu modernen Arrangements. Neben den chromatischen Mundharmonikas werden auch spezielle Akkord- und Bassinstrumente eingesetzt, wodurch sich im Zusammenspiel ein ausgewogener Klangkörper ergibt.

Veranstalter: Hinterlandmuseum & Schlossverein -Biedenkopf e. V.  
Eintritt: 5 



Sonntag, 25. Oktober 2015


17 Uhr - Und nach der Feuerwerksmusik?
Vorklassisches Herantasten 

Und noch ein Schlosskonzert, wiederum um 17 Uhr (und wiederum im Hinterlandmuseum). Dann ertönt dort Musik für Tasteninstrumente aus dem Europa des 18. Jahrhunderts aus Werken für ein und zwei Cembali von Händel, Rameau, Müthel, Stamitz und weiteren.

Dur und Moll lösten im Barock die bis dahin domierenden Kirchentonarten an; so entstanden gegensätzliche, spannungsreiche, leidenschaftliche Werke. Und ... leicht schwülstige, ein Umstand, dem die Vor- und Frühklassiker auf den Leib rückten: Galanter wurde die Musik, anmutiger, schwebender. Hübsch anzuhören ist aber zweifellos beides. Es musizieren: 

Chantal Bierl (Dautphetal, Jahrgang 1997) hat 2015 ihr Abitur am Städtischen Gymnasium Bad Laasphe absolviert. Sie spielt seit ihrem neunten Lebensjahr Es-Horn im Bläserchor Buchenau, seit ihrem zwölften Lebensjahr Gitarre und ist seit 2013 Schülerin von E. Harald Schmidt  (Klavier/Cembalo).

Kira Claudi (Bad Laasphe, Jahrgang 1994) hatte von 2005 bis 2012 Unterricht bei E. H. Schmidt. Seit 2012 wird sie von A. Schmidt-Haase (Gießen) im Fach Klavier unterrichtet. Sie nahm 2005 und 2006 erfolgreich am Wettbewerb "Jugend musiziert" mit den Instrumenten Klavier und Saxophon teil. Ab 2005 wirkte sie bei Aufführungen des Kammerorchesters Bad Berleburg mit den Instrumenten Klavier und Klarinette und seit 2007 bei den Herbstabenden im Schloss Biedenkopf als Solistin und Duopartnerin mit den Instrumenten Cembalo, Klavichord und Klavier mit. Außerdem zahlreiche Auftritte als Begleiterin von Chören und Solisten und Ensemblemitglied. Seit 2012 studiert sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen die Fächer Musik und Sport. 

Lea Claudi (Bad Laasphe, Jahrgang 1999) spielt seit dem fünften Lebensjahr Klavier und Violine. Sie besitzt mehrere Jahre Erfahrung im Kammermusikspiel, vor allen Dingen mit vierhändiger Klavierliteratur. Seit 2007 wirkt sie neben anderen öffentlichen Auftritten in Bad Laasphe und Bad Berleburg bei den Herbstabenden im Schloss Biedenkopf als Solistin und Duopartnerin mit den Instrumenten Cembalo, Klavichord und Klavier mit. 

Henriette Dankmeyer (Dautphetal, Jahrgang 1999) hat seit 2007 Unterricht bei E. H. Schmidt und wirkte neben anderen öffentlichen Auftritten schon mehrmals als Duopartnerin bei den Herbstabenden im Schloss Biedenkopf mit (Cembalo/Klavier). 

Ernst Harald Schmidt (Bad Laasphe, Jahrgang 1965) war Schüler von Friedhelm Nicklaus (Bad Laasphe) und Lotte Kasten (Biedenkopf) und hatte seit 1981 zahlreiche Auftritte als Begleiter von Solisten, Chören, Instrumentalisten und als Kammermusikpartner, u.a. als Begleiter in Aufnahme- und Examensprüfungen und beim Wettbewerb "Jugend musiziert" bis zur Bundesebene. Seit 1989 Mitwirkung bei den Herbstabenden im Schloss Biedenkopf mit den Instrumenten Cembalo, Klavichord und Klavier.

Veranstalter: Hinterlandmuseum & Schlossverein -Biedenkopf e. V. 

Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €




Samstag, 14. November 2015


20 Uhr - Rockfestival im Bürgerhaus Breidenstein
Sehr hartes Metall 



Das kleine, aber feine Freetime Festival geht 2015 ins dritte Jahr. Headliner ist diesmal Paul di' Anno, der von 1980 bis 1982 Sänger bei Iron Maiden war und deren ersten beiden Platten eingesungen hat. Paul hat mit seiner deutschen Tourband letzten Sommer die Architects Of Chaoz gegründet und ein vielbeachtetes Debut aufgenommen. Das Breidensteiner Konzert zählt wahrscheinlich zu den letzten Gelegenheiten, die alten Maiden-Klassiker vom Originalsänger zu hören, da sich Di'Anno zukünftig auf die Architects focussieren. Vor dem Auftritt von Paul di'Anno and the Phantomz stehen ausschließlich heimische Bands auf der Bühne:

Sinew spielen progressiven Rock mit Pop- und Metaleinflüssen. 
Supercobra spielen Garage Rock zwischen Ramones, Stooges und Motörhead.
Down To Pleasure sind eine blutjunge Hardcore Band.
 + special support by Dangerzound, die Metalklassiker auf untypischen Instrumenten wie Ukulele und Mandoline spielen und dem Bereich Comedy zuzuordnen sind.

Eintritt 25 Euro
Tickets im Henkel Lädchen in Wallau oder bei
www.freetimers.bigcartel.com

Einlass 16 Uhr



Samstag, 21. November 2015


20 Uhr - Chansons im Biedenkopfer Bürgerhaus
Ne me quitte pas 


Liebeslied und Protest, mal lyrisch, mal dramatisch - die Bandbreite des 1978 früh verstorbenen Jacques Brel war groß, größer noch die Zahl der von ihm komponierten Lieder; an die 200 waren es. 1967 trat er von der Bühne ab, arbeitete - erfolglos - als Schauspieler in Musicals und im Film; zuletzt verlegte der begeisterte Segler seinen Wohnsitz in die Südssee.

Alexander Kuchinka (Piano) und Markus Pol (Gesang) zaubern aus den Chansons von Jacques Brel in den besonderen deutschen Übersetzungen mal phantasievoll, mal einfühlsam, derb oder komisch einen unsentimentalen Abend voller Poesie. Jacques Brels Lieder sind bodenständige Erzählungen über Jugend, Liebe, Einsamkeit und Tod, über Saufen und andere Exzesse. Die deutsche Übersetzung Kuchinkas erlaubt dem Publikum das direkte Miterleben der Texte. Markus Pol, zuletzt in Biedenkopf als „Heinrich“ im Musical DER POSTRAUB, lotet mit seiner traumhaften Stimme und seiner schauspielerischen Kraft alle Nuancen der Lieder aus und hält es wie der Meister Brel selbst: Er interpretiert keine Lieder, er lebt Geschichten.

Vorverkauf: Holiday Land Reiseagentur Meridian, Hospitalstr. 14, 35216 Biedenkopf
20 €; 17 €; 14 €; 12 €; Abendkasse zzgl. 2 €




Sonntag, 29. November 2015


17 Uhr - Weihnachtsmusik in Eckelshausen
Adventseinläuten 




Die Eckelshausener Musiktage läuten den Advent mit einem Konzert ein. Wer es festlich-feierlich mag, sollte sich bis 17 Uhr im Glaspavillon Velte einfinden.  


 


35 €; 33 €; 28 €; 27 €; 23 €; 17 €
(50% erm. auf alle Kategorien für Schüler und Studenten)
Kartentelefon: +49 6461 27 10 oder per E-Mail
info @ eckelshausener-musiktage.de






Samstag, 12. Dezember 2015


17 Uhr - Harfenkonzert in Eckelshausen
Gestreichelte Saiten 



Das Konzert einer großartigen Musikerin mit einem nicht alltäglichen Instrument und einem dafür ungewöhnlichen Repertoire. Daisy and her Farm ist das Soloprojekt der Harfenistin Cordula Poos. Sie singt und spielt eigene Songs und Arrangements persönlicher Liebhaberstücke aus den Bereichen Pop, Jazz und Chanson. Die Konzertharfenistin studierte Musik an der Universität der Künste in Berlin, in Brescia (Italien) und Würzburg. Neben klassischen Engagements an Sinfonie- und Opernorchestern und im Bereich der Kammermusik sucht sie beständig nach genreübergreifenden Projekten, in denen sie ihr Instrument anders einsetzen und neu entdecken kann. Zusammen mit dem afrokubanischen Percussionisten Markus Reich gründete sie 2006 die Band poco piu. Seit 2013 beschäftigt sie sich im Rahmen ihres Soloprojekts Daisy and her Farm mit Harfe und Gesang. Ihre gleichnamige erste CD erschien im Juni des letzten Jahres. 

Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindehaus Eckelshausen
Eintritt frei (gegen Spende)





Sonntag, 13. Dezember 2015


17 Uhr - Weihnachtsmusik in Biedenkopf
Besungene Bilder


Viele Erzählungen, Gleichnisse und Bilder begegnen uns in der Weihnachtszeit: die Engel, die Hirten, das Kind, Maria und Josef, der Stall, die drei Weisen aus dem Morgenland. Liedermacher Clemens Bittlinger hat diese Bilder aufgegriffen und zusammen mit Keyboarder David Plüss in Texten, Liedern und Klangbildern zu einem spannenden, aktuellen Gesamtkonzept verwoben. Nachdenkliche Passagen im Wechsel mit mal stimmungsvollen, mal humorvollen Elementen versprechen einen eindrucksvollen Abend der besonderen Art. Bilder der Weihnacht ist eine entspannende und eindrucksvolle Gelegenheit, sich dem Geheimnis von Weihnachten singend, lauschend, schmunzelnd und nachdenklich zu nähern.
Karten erhältlich über das Gemeindebüro, Bei der Kirche 11




Dienstag, 15. Dezember 2015


19 Uhr -Zum Fest, zum Fest!
Durch weihnachtlichen Winterwald

Es gibt Kinder, die sind für eine klassische schulische Laufbahn nicht geschaffen. Mal sind sie Freigeister, die sich schlecht in von oben verordnete Strukturen einpassen können, mal sind sie Träumer, im Kopf immer dort unterwegs, wo alles Mögliche stattfindet, bloß kein Unterricht. Leopold Mozart war so ein Schüler. Und so ein Student: 1739 flog er wegen Faulheit von der Universität ... um dann im Jahr darauf mit seinem Erstlingswerk aufzuwarten, einer Komposition von sechs Triosonaten.

In den folgenden Jahren arbeitete Leopold als Violinist und Violinlehrer; die von ihm verfassten Notenbüchlein für Tochter Nannerl und Sohn Wolfgang erfreuen sich heute noch großer Beliebteit. 1755 schließlich klingelingte zum ersten Papa Mozarts gefälliger Weihnachtsschlitten durch den musikalisch nachempfundenen Winterwald, um eine junge Frau zu einem Ball (und von dort später wieder nach Hause) zu bringen.

Leopold Mozart war ein Freund realer Geräuschkulissen; entsprechend gespannt darf man darauf sein, wie es dem Nachwuchsorchester der Musikschule da capo gelingt, Schellengeläut, Pferdeschnauben und Hufgetrappel der Musikalischen Schlittenfahrt in ihr Weihnachtskonzert einzubauen.


Das Nachwuchsorchester wurde im September 2010 gegründet und begeht in diesem Schuljahr sein 5jähriges Jubiläum. In zwanzig großen Konzerten der Musikschule stellte es sich bisher furchtlos Werken aus der Klassik, der Folklore sowie der Musik moderner Komponisten. Das Orchester war dabei sowohl Hauptakteur als auch einfühlsamer Begleitpartner für kleine und große Solisten wie Marie Schmidt (Violine), Alma Sophie Pendleder (Violine) und Tanja Kamm (Gesang). Für die Musikalische Schlittenfahrt wird in größerer Besetzung aufgetreten, nämlich verstärkt durch Schüler der Percussionsklasse, die in den jeweiligen Sätzen - so geht das also! - die erforderliche kleine Trommel, Ratsche, Peitsche, Triangel und natürlich das Schellengeläut erklingen lassen. Das Spiel der Trompete übernimmt Victor Waizel.

Veranstaltungsort: Haus der Freien Evangelischen Gemeinde, Biedenkopf




Mittwoch, 30. Dezember 2015



20 Uhr - Frauen mit Taktstock
Sechs Musikerinnen aus sechs Nationen

Laut Eigenaussage spannt das Damen Salonorchester Bella Donna den Bogen von der Klassik bis zu den goldenen Zwanzigern, vom Walzer bis zum Tango, von Mozart bis Joplin.Das Konzert zum Jahresabschluss der Eckelshausener Musiktage findet im Konzertsaal des Rathauses Biedenkopf statt. 



35 €; 33 €; 28 €; 27 €; 23 €; 17 €
(50% erm. auf alle Kategorien für Schüler und Studenten)
Kartentelefon: +49 6461 27 10 oder per E-Mail
info @ eckelshausener-musiktage.de


TEXT - 4. Quartal 2015

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VORTRAG und AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Wer wissen will, warum Hessen sich im Jahr 1263 von Thüringen trennte, erfährt das am Freitag, 9. Oktober um 19 Uhr im Hinterlandmuseum. Dort berichtet Prof. Dr. Ulrich Ritzerfeld über die Neugestaltung der Mitte des Reiches - 750 Jahre Langsdorfer Verträge.



VORTRAG
Blicke auf den Islam aus christlicher Sicht wirft am Dienstag, 13. Oktober um 19.00 Uhr in der Kirche St. Josef die Diplom-Theologin Brigitte Görgen-Grether.



AUTORENLESUNG
Gleichfalls am Dienstag, 13. Oktober liest ab 19 Uhr im Rittersaal des Stadtschlosses Inger Maria Mahlke aus Wie Ihr wollt: Im Jahr 1571 herrscht Elisabeth I. in England. Ihre Cousine  Mary Grey begehrt auf. Ein historischer Roman, der auf die Nebenrollen der Geschichte setzt.



VORTRAG
Stefan Runzheimer untersucht Die Eisenbahnen im Hinterland am Freitag, 16. Oktober um 19 Uhr im Hinterlandmuseum. Der Vortrag erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Hinterländer Geschichtsverein e.V. Der Eintritt ist frei.



LYRIKLESUNG
Am Donnerstag, 22. Oktober unternimmt Wilhelm Wünnenberg einen Ausflug in die Lyrik der Romantik. Freuen Sie sich um 19 Uhr in der Buchhandlung Stephani in Biedenkopf auf Gedichte der besten literarischen Vertreter dieser Epoche.



AUTORENLESUNG
Sonntags im Maskierten Waschbär markiert das dritte Abenteuer des unfreiwilligen, die Welt umreisenden Helden Siebeneisen. Stefan Nink liest aus seinem nagelneuen Werk am Dienstag, 3. November um 19 Uhr in der Dance World, Wallau



VORTRAG
Wer wissen will, wie es (s.o.) in Hessen weiterging, der sollte am Freitag, 20. November um 17.30 Uhr Dr. Dirk Richhardt lauschen, wenn er über den Sternerkrieg in Hessen (1371-1373) berichtet. 



LYRIKLESUNG
Zu den bedeutendsten Publizisten und Autoren der Weimarer Republik zählte Kurt Tucholsky. Am Donnerstag, 26. November um 19 Uhr in der Buchhandlung Stephani führt Wilhelm Wünnenberg in die Lyrik des Dichters ein.










Freitag, 9. Oktober 2015


19 Uhr -Vortrag und Ausstellungseröffnung im Hinterlandmuseum
Hessische Prügeleien (1)

Game of Thrones: Da wird, im frühen 12. Jahrhundert, durch Heirat das Land Hessen dem Herrschaftsbereich der thüringischen Ludowinger einverleibt - und mehr als einhundert Jahre später zeugt der letzte Landgraf der Thüringer keinen männlichen Nachkommen. Prompt geht der Hickhack los: Wer ist erbberechtigt? Sachsen erhebt Ansprüche. Aus Hessen meldet sich Sophie von Brabant, Nichte des kinderlosen Fürsten, und fordert das Land für ihren Sohn Heinrich.

17 Jahre lang toben die thüringisch-hessischen Erbfolgekriege, gegen deren Ende Sophie schließlich ihrem Sohn die hessischen Besitzungen sichert: So entsteht, durch den Langsdorfer Frieden, die Landgrafschaft Hessen. Kurz darauf begründet Heinrich das Hessische Fürstenhaus.

Prof. Dr. Ulrich Ritzerfeld ist seit 2001 am Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg tätig und seit 2012 Honorarprofessor an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sein Vortrag Die Neugestaltung in der Mitte des Reiches – 750 Jahre Langsdorfer Verträge behandelt zunächst die Bedeutung der Verträge von 1263 für die Entwicklung der Landgrafschaft Hessen. Damit verknüpft ist die Frage, inwiefern die vier überlieferten Urkunden mit ihren zahlreichen Einzelbestimmungen als charakteristisch für die Neugestaltung in der Mitte des Reiches am Ende der Stauferzeit gelten können. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Burg und Stadt Biedenkopf gerichtet. Im Anschluss an den Vortrag findet ein Rundgang durchs Schloss statt.

Die Ausstellung ist im Hinterlandmuseum bis zum 1. November 2015 zu den allgemeinen Öffnungszeiten von dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Veranstalter: Hinterlandmuseum & Schlossverein Biedenkopf e. V.
Eintritt: frei




Dienstag, 13. Oktober 2015


19 Uhr - Vortrag in der Unterkirche von St. Josef
Wenn der Morgen mit dem Abend spricht

In einer immer dichter zusammenrückenden Welt ist ein gegenseitiger Austausch der Kulturen im offenen Gespräch unabdingbar. Zu ihrem Vortrag Blicke auf den Islam aus christlicher Sicht lädt die Theologin und stellvertretende Islambeauftragte des Bistums Limburg, Brigitte Görgen-Grethe, mit folgenden Worten ein:


Seit vielen Jahren pflegen die christlichen Kirchen mit Muslimen und den islamischen Verbänden einen guten Kontakt. Gegenseitige Einladungen zu wichtigen Festen sind heute im christlich-islamischen Dialog Gott sei Dank normal. Die beiden Religionen verbindet unter anderem das monotheistische Bekenntnis, in dessen Zentrum der barmherzige Gott (arabisch 'Allah') steht. Heute müssen sich Christen und Muslime der Realität einer mehr und mehr säkularen Gesellschaft auseinandersetzen. Islam und Christentum haben aber auch einen Anspruch der Absolutheit (und damit Abgrenzung) und Wahrheit gemeinsam.


Das Zweite Vatikanische Konzil ruft die Katholische Kirche in die Pflicht, den anderen Religionen gegenüber mit Hochachtung zu begegnen. Hierzu gehören die Kenntnisse über die eigene wie die fremde Religion, um einen Dialog des Lebens, des Alltag und des Handels zu gestalten. Hierzu sind wir aufgerufen, dazu braucht es Mut zum Dialog und zur Begegnung.Bei dieser Veranstaltung blicken wir als Christen auf den Islam und die Muslime in Deutschland, werden Aufgaben und Herausforderungen benennen.




Dienstag, 13. Oktober 2015


19 Uhr - Lesung im Rittersaal des Stadtschlosses
Drei glücklose Schwestern

Die Kämpfe der hessischen Landesfürsten waren Pillepalle gegen die religiös geprägten Ränkespiele um den Thron von England. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gerieten die Grey-Schwestern in die Getriebe der Macht. Enkelinnen der verzweigten Tudor-Linie, standen die drei jungen Frauen in der Erbfolge unmittelbar hinter Maria der Katholischen und deren Schwester, der protestantischen Elisabeth I.
 
Beide zeigten sich im Umgang mit der Konkurrenz aus der Verwandtschaft wenig zimperlich: Catherine Grey, die schönste der drei Schwestern, grämte und hungerte sich über die von der Krone erzwungene Trennung von Mann und Kind zu Tode. Jane Grey, die mittlere, wurde tatsächlich berühmt als die Königin der Neun Tage, was ihr aber lediglich zu einer frühen Hinrichtung verhalf. Und Mary Grey, die jüngste …  

Mary ist sechsundzwanzig, verdammt zu Hausarrest, weil sie ohne Erlaubnis der Königin geheiratet hat und ist nun, da ihr Mann Sergeant Porter Keyes hinter Gittern starb, Witwe. Im Jahr 1571 herrscht Elisabeth I. über England, eine mächtige Frau, die wenig Sympathie für ihre kleinwüchsige, bucklige Cousine Mary hegt. Verständlich, da diese zu den potenziellen Thronanwärtern zählt. Anstatt sich, wie es der Anstand gebietet, stillschweigend in ihr Schicksal zu fügen, begehrt Mary auf und beginnt, einen Bericht über das System „Königshof“ und die dortigen Machenschaften zu schreiben. 

Wie Ihr wollt behandelt als zentrale Frage, wie Macht und im Gegenzug Ohnmacht, sprich absolute Abhängigkeit, Menschen verändert, bestimmt. Die Autorin Inger Maria Mahlke (*1977) studierte Rechtswissenschaften an der FU Berlin und arbeitete am Lehrstuhl für Kriminologie. Ihre ersten beiden Romane „Silberfischchen“ und „Rechnung offen“ wurden mehrfach preisgekrönt. 

(zur Ankündigung im Hinterländer Anzeiger)

Veranstalter: Hinterlandmuseum & Eigenbetrieb Freizeit, Erholung und Kultur der Stadt Biedenkopf & Leseland Hessen
Eintritt: 8 €





Freitag, 16. Oktober 2015


19 Uhr - Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf 
Als die Bahn noch pünklich kam


 
Von Juli bis September 2016 wird die IGEF (Interessengemeinschaft Historische Eisenbahnen und Fahrzeuge) zur Ausstellung Die Eisenbahn im Hinterland einladen. Tätig unterstützt wird sie dabei vom Hinterlandmuseum. Dort kann man sich bereits jetzt über das informieren, was da auf uns zurollt, wenn Stefan Runzheimer die Einführung in ein Thema gibt, das sicherlich nicht nur Modellbahn-Freunde interessiert. 

Seit Jahren ist es das Spezialgebiet des Gladenbacher Heimatforschers: Entstehung und nicht realisierte Projekte, Rückzug und Gegenwart der Eisenbahn an Eder, Perf, Lahn und Salzböde. Steigen Sie ein zu einer Fahrt durch die fast 170-jährige Geschichte der Hinterlandbahnen, beginnend mit dem ersten Projekt von 1847. Behandelt werden die Strecken (Kreuztal) - Wallau - Buchenau - (Cölbe), (Niederwalgern) - Mornshausen - Bischoffen - (Herborn), (Dillenburg) - Lixfeld - Wallau, (Nuttlar) - Bromskirchen - Rennertehausen - (Frankenberg) und Allendorf (Eder) - Hatzfeld - (Berleburg).

Veranstalter: Hinterlandmuseum & Hinterländer Geschichtsverein e.V. 
Eintritt: frei




Donnerstag, 22. Oktober 2015



19 Uhr - Buchhandlung Stephani 
Rauscht die Erde wie in Träumen

Romantik ist mehr als bloß die Herstellung eines passenden Ambientes zum Essen oder Knutschen. Das Wörtchen roman kommt aus dem Altfranzösischen, es war zunächst nur Sammelbegriff für volkssprachlich - und damit volksnah - verfasste Schriften. Dann aber verlieh es einer ganzen Epoche ihren Namen.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hatte die französische Revolution den Kontinent aufgeschreckt. Der Adel musste dem Bürgertum weichen, Köpfe rollten, bald schon marschierte Napoleon gen Russland - alle Ungeheuer, die Goya noch in seinem berühmten Bild vom Schlaf der Vernunft dargestellt hatte, drängten trotz vollbrachter Aufklärung ans Licht: Was war es, das da dunkel und triebhaft im Menschen lauerte, wohin trugen den Menschen seine Gedanken, wenn er ihnen in die tiefsten Tiefe seiner Seele nachging, was war es, das ihn empfindsam machte und seine Seele berührte? Konnte ein befreiter Geist - und ein befreites Unterbewusstes - ihn nicht Wunder vollbringen lassen?


Die Lyrik jener Zeit war volksnah, volkssprachlich also im ursprünflich romanhaften Sinne, dabei aber von größter sprachlicher Kunstfertigkeit. Der wunderbare Interpret Wilhelm Wünnenberg gibt Ausschnitte davon zum Allerbesten, man darf sich - ist anzunehmen - freuen auf Gedichte von Brentano und Tieck, Eichendorff und Novalis.



(zum Artikel des Hinterländer Anzeigers zur Lyrik-Reihe)

Eintritt: 5 € Abendkasse
Vorverkauf Buchhandlung Stephani, Hainstraße 47, sowie Tourist-Info, Rathaus Biedenkopf - 06 461-95 010




Dienstag, 3. November 2015



19 Uhr - Dance World, Wallau
In mehr oder weniger als 80 Tagen

 
Eine Agentur, spezialisiert auf das Auffinden unauffindbarer Gegenstände – das kann auch nur Siebeneisen und seinen Freunden einfallen! Nach einigen erfolgreich gelösten Fällen, stolpern sie im Waschsalon 'Zum Maskierten Waschbär' in New Orleans eines Tages über die historischen Aufzeichnungen eines bayerischen Cowboys und entdecken darin einen sensationellen Hinweis: Offenbar wusste dieser Moosbichler, wo die Mumie des letzten Inkaherrschers versteckt worden war! Von Las Vegas führt die Spur durch die Canyons von Arizona bis zu den Galápagosinseln. Und während sich Siebeneisen mit Pelikanen, Echsen und vielen weiteren Hindernissen herumschlägt, haben längst auch andere von der Mumie erfahren …


Nach Donnerstags im Fetten Hecht und Freitags in der Faulen Kobra folgt mit Sonntags im Maskierten Waschbär das dritte skurrile Abenteuer des unfreiwilligen Helden Siebeneisen. Stefan Nink, der seine Erfahrungen und Erlebnisse als Reisejournalist in Romane umsetzt (und dafür allein fünf mal mit dem Deutschen Reisejournalistenpreis ausgezeichnet wurde), liest aus seinem nagelneuen Werk - plus, man kann ihn zum Beispiel fragen, wie er seine Bücher wohl nennen wird, wenn er die Woche irgendwann vollgemacht hat. Und was der Siebeneisen am Samstag angestellt hat.
 

 

Freitag, 20. November 2015



17.30 Uhr - Bürgerhaus Biedenkopf
Hessische Prügeleien (2)


Und wie ging's weiter im nagelneuen (s.o.) hessischen Fürstentum? Da haute man sich, von 1371 bis 1373, wieder übelst auf die Mützen. Im Kern ging es bei den militärischen Auseinandersetzungen um den Prozess der Mediatisierung: Dabei wurde bisher nur dem Kaiser unterstelltes (reichsunmittelbares) Territorium einem Landesherrn unterstellt. Genau das planten die hessischen Landgrafen, und genau dagegen begehrten nicht nur Teile des adeligen Rittertums auf, sondern auch Mitglieder der eigenen Familie sowie zahlreiche angrenzende Kurfürstentümer und Grafschaften, die allesamt um ihre (Gebiets)Pfründe fürchteten. 

Die Hessen-Gegner verbündeten sich im Sternerbund - der Name leitete sich ab vom sechsstrahligen Stern aus dem Wappen eines der kriegsteilnehmenden Grafen. Die Hessen selber suchten und fanden Unterstützung im familiär verbandelten Thüringen sowie bei weiteren Teilen des Adels und des Bürgertums. 

Wer sich mit wem, wo und wann zum Hauen und Stechen traf, und wie die Sache ausging, das trägt Dr. Dirk Richhardt unter dem Titel Der Sternerkrieg in Hessen (1371-1373) vor. Der Hinterländer Geschichtsverein lädt ein.

Eintritt: k. A. 





Donnerstag, 26. November 2015



19 Uhr - Buchhandlung Stephani 

Es geht nirgends so merkwürdig zu wie auf der Welt

Wilhelm Wünnenberg liest Gedichte aus der Gesamtausgabe von Kurt Tucholsky (1890 – 1935). Tucholsky ist bekannt geworden durch seine spitzzüngigen Einschätzungen zu der Zeit, die er erlebte: "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!" 

Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? vielleicht dein Lebensglück...

vorbei, verweht, nie wieder.

Kurt Tucholsky zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Lyriker und Kritiker. Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten. Wünnenberg nähert sich dem Menschen und seiner Biographie durch Tucholskys lyrisches Werk.

Eintritt: 5 € Abendkasse
Vorverkauf Buchhandlung Stephani, Hainstraße 47, sowie Tourist-Info, Rathaus Biedenkopf - 06 461-95 010