BÜHNE - 2. Quartal 2017


Samstag, 15. und Sonntag, 16 . April


Sa. 20 Uhr / So. 22 Uhr – Bürgerhaus Biedenkopf 
Leibgerichte: Soul Kitchen

Das Stück nach dem vielfach prämierten Kultfilm des deutschen Erfolgsregisseurs Fatih Akin (Gegen die Wand; zuletzt Tschick) ist eine Komödie mit großartigen Typen, köstlichen Gerichten, mitreißender Musik und viel schrägem Humor. Es handelt von Überlebenskünstlern des Alltags, die dem Kapitalismus tapfer die Stirn bieten. Eine Hommage an Leidenschaft, Lebens-Intensität und gutes Essen für die Seele.
 


Die Story dreht sich um den Deutsch-Griechen Zinos, der in einer heruntergekommenen Industriehalle ein Schnellimbiss-Restaurant betreibt. Auf der Speisekarte prangen Köstlichkeiten wie Fertigpizza, Hacksteak Hawaii und Pommes mit Mayo. Als ein windiger Immobilienhai das Gebäude kaufen will, um alles abzureißen und dort einen Büro-Komplex hochzuziehen, kommt das für Zinos nicht in Frage. Zwar laboriert er knapp am Existenzminimum, aber er liebt seinen Laden. Aber der humpelnde Held und sein bunt zusammengewürfelter, skurril-eigenwilliger Trupp von Verbündeten lassen sich nicht unterkriegen.

Veranstalter:Kultur- und Veranstaltungsring Biedenkopf e. V.





Samstag, 3. Juni


20 Uhr – Bürgerhaus Biedenkopf 
Musical, XXL: King Kong

Aufregung, Abenteuer, eine Liebesgeschichte und der mysteriöse Kong: 

Der machtgierige Regisseur Carl Denham, die arbeitslose Filmschauspielerin Ann Darrow und der skeptische Schiffskapitän Jack Driscoll machen sich auf, den sagenumwobenen Kong zu finden. Ihr altersschwacher Schlepper bringt sie von New York zu der düsteren und unheimlichen Schädel-Insel, wo sie in einen Kampf um Liebe und, in letzter Konsequenz, ums Überleben verwickelt werden...

Affe, Weib und Gesang: Musik und Songtexte zum Musical King Kong stammen von Paul Graham Brown, der sich als Komponist schon mit Eingefädelt und Der Postraub in und um Biedenkopf verdient gemacht hat. Und nun wird es nett, aber vorher bitte tief einatmen: Browns Arbeit basiert auf
dem Buch von James Edward Lyons (der auch die deutsche Fassung besorgte), dem wiederum der Original-Roman von Delos W. Lovelace zugrunde liegt, der wiederum verfasst wurde aufgrund des Drehbuches zum berühmten Abenteuerfilm (1933) von Regisseur Merian C. Cooper und (das ist eher wenig bekannt) Krimi-Autor Edgar Wallace, deren gemeinsame Idee zurückging auf den Urvater aller Geschichten um Verlorene Welten, nämlich Lost World von Sherlock-Holmes-Verfasser Arthur Conan Doyle, dessen 1912 erschienener Roman bereits 1925 verfilmt worden war unter der Mitwirkung von - und da schließt sich der Kreis nach einer letzten kleinen Schnappatmungsattacke - Willis O'Brien, der hier (wie dann schließlich auch beim King Kong-Film) für die bahnbrechenden Spezialeffekte verantwortlich zeichnete.

Veranstalter:Kultur- und Veranstaltungsring Biedenkopf e. V. 

KUNST - 2. Quartal 2017


Dienstag, 7. Februar
(Ausstellung vom 7. Februar bis 27. Mai)

18 Uhr - Vernissage in der Galerie im Treff
Analoge Collagen: Verlassene Räume 

Vermutlich hat fast jeder in seinem Leben schon einmal eine Collage geklebt, zum Beispiel im Kunstunterricht  an der Schule, aber seitdem nie mehr. Dass die Collage eine tiefer gehende Kunstsprache ist, haben in der Vergangenheit Künstler wie z. B. Hannah Höch, Erwin Blumenfeld, John Heartfield und Max Ernst eindringlich gezeigt. Sie erhoben die Methode des Collagekleben zu einer individuellen und universellen Kunstsprache, bei der es nicht immer mit "rechten Dingen" zugeht. Irritationen sind beabsichtigt. 



 Aufruhr gegen die Unzulänglichkeit des Realen

Die Collagen von Thomas Wörsdörfer aus Herborn sind fantastisch, surreal und von einem poetisch-erzählenden Stil. Für seine Kompositionen verwendet er Motive aus seinem Bildarchiv, dem 'Sammellager der vom Fundort losgelösten Bilder', schneidet sie mit scharfem Skalpell zurecht und arrangiert die Elemente so lange, bis sich ein geeignetes Thema ergibt. Alles Weitere ist geduldiges Arbeiten. Als gelernter Grafiker hat Thomas Wörsdörfer den Einsatz von Schneidwerkzeugen in Druckereien gelernt. Er scheut sich nicht, feinste Details aus einer gedruckten Seite auszuschneiden, ist eher froh, bei seiner Kunst auf analoge, handwerkliche Fähigkeiten zu setzen und der Bildbearbeitung per Photoshop am Computer zu entfliehen. Die reale Welt sei oft ernüchternd und frustrierend genug, so Thomas Wörsdörfer. Er versuche der 'Unzulänglichkeit des Realen', wie Max Ernst es auszudrücken pflegte, etwas entgegen zu setzen ... und dies mit Fantasie, und gerne auch mit einer leichten Prise Humor.

Thomas Wörsdörfer: 1961 in Hahn am See im Westerwald geboren. Gelernter Grafiker und Buchautor. Gründer und zehn Jahre lang Leiter des Naturschutzverein Hahn am See. Lebt seit dreizehn Jahren in Herborn. Mitbegründer Kunstforum Westerwald, Initiator Kulturtreff Lahn-Dill, Mitglied der Künstlergilde Herborn. Ausstellungen in: Westerburg, Montabaur, Hachenburg, Bad Marienberg, Dierdorf, Els Poblets (Spanien), Ditzum, Taunusstein, Sittensen, Bischoffen, Dillenburg und Herborn.

DER TREFF,  Hainstraße 39,  Biedenkopf
Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 10- 12 Uhr, Do. 16- 18 Uhr
und nach Vereinbarung, Tel. 06461/ 95240

Eintritt frei
 




Montag, 17. April 
(Ausstellung bis 30. Juli)

Schenckbarsches Haus Museum
Gottesmutter, dreihändig

Das Ikonenmuseum im Schenkbarschen Haus Museum legt in diesem Jahr zwei Schwerpunkte auf Ikonen der Heiligen mit drei Händen, also Marias, und des Engels der Wüste, im Westen als Johannes der Täufer bekannt. Gezeigt werden Ikonen, die das spezifisch orthodox-theologische Verhältnis zu den beiden Heiligen verdeutlichen, die in der orthodoxen Tradition eine durchaus andere Rolle einnehmen als in der katholischen oder gar der evangelischen Tradition.


Als erste Sonderausstellung wird diejenige zu Maria gezeigt, ab dem 17. April bis zum 30. Juli. Die zu Johannes dem Täufer folgt ab dem 5. August bis zum 29. Oktober.
Wie immer ist der Eintritt zur Ausstellung frei. Das Museum kann nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Terminabsprachen bitte via Email oder unter 016461 - 89180

Schenkbarsches Haus Museum
Biedenkopf
Bei der Kirche 9
Eintritt frei




Montag, 17. April 
(Ausstellung bis 30. Juli)

Exponate im Schenckbarschen Haus Museum
Japan: Das unbekannte Land

Das Schenkbarsche Haus Museum zeigt in seiner diesjährigen Ausstellungssaison eine Ausstellung zum Thema: Japan - Das unbekannte Land. Gezeigt werden Exponate wie japanische Drucke, Textilien und Gebrauchsgegenstände, die die Unterschiedlichkeit der japanischen Kultur zur europäischen verdeutlichen, sowie um das einzigartige historische Verhältnis Japans zum Ausland.
 

Wie immer ist der Eintritt frei, die Ausstellung kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Terminabsprachen dafür bitte per Email oder unter 06461 - 89180

Schenkbarsches Haus Museum 
Biedenkopf 
Bei der Kirche 9
Eintritt frei




Mittwoch, 19. April
(Ausstellung vom 20. April bis 21. Mai)

19 Uhr - Rathaus-Galerie Biedenkopf
ABSTRAKTIONEN - Übersichtliche Unordnung


Doris Bönsch ist eine Künstlerin aus Dautphetal mit einer nunmehr 40jährigen Wirkungsgeschichte in der Region. Ihr Schwerpunkt sind ABSTRAKTIONEN. Aus realen Vorgaben schafft sie ein Gemisch aus Formen und Farben zu einer abstrakten Komposition, die sowohl für sich selbst steht, sich aber auch – oft durch den Titel – wieder in die Realität rückführen lässt. Hierauf liegt auch der Schwerpunkt der Ausstellung.


Doris Bönsch war 1978 Gründungsmitglied der Kunstfreunde Biedenkopf und 2002 der Kunstfreunde Marburg. Seit 2009 ist sie Mitglied des Kunst- und Kulturkrieses Palette in Gladenbach/Bad Endbach. Seit über 20 Jahren unterrichtet sie an der VHS Marburg- Biedenkopf. Ihre Wandmalereinen zieren viele Häuser der Region. Beim Landkreis Marburg-Biedenkopf nahm sie regelmäßig an den Kunsttagen teil und für den Kunstverein Marburg bei Kunst in Marburg. 




Mo. - Fr. 8.30 bis 12.30 Uhr 
Mo. 14 bis 15.30 Uhr 
Mi. 14 bis 18 Uhr 
Eintritt frei




Samstag, 13. und Sonntag, 14. Mai


14-18 Uhr - Kulturspaziergang in Biedenkopf, Wallau und Kombach
Farbtöpfe, Ateliers und Gärten

Die Biedenkopfer Kunstszene wird von Jahr zu Jahr vielfältiger. Grund genug für BIDKultur e.V., unter der Ägide von Künstlerin Ursula Cyriax den letztjährigen erfolgreichen Kulturspaziergang einer Neuauflage zu unterziehen.

Der angebotene Rundgang/die Rundfahrt KULT(O)UR 2 bietet auch in diesem Jahr seltene Einblicke in die Ateliers, Gärten, Häuser, Werkstätten und andere Orte. Zehn Künstler freuen sich auf Ihren Besuch, auf Plausch beim Kaffee, auf Kritik an den ausgestellten Werken, auf Ihre Freude am Guten und Schönen.





Für den zweiten Biedenkopfer Kulturrundgang ist ein kostenloser Bustransfer zwischen Kombach, Biedenkopf und Wallau eingerichtet. Haltestellen und Fahrtzeiten entnehmen Sie bitte dem vielerorts ausliegenden Flyer (der außerdem hier zum Download erhältlich ist).

Eine ganze Reihe schöner bildhafter Eindrücke der KULT(O)UR 1 aus dem vergangenen Jahr finden Sie hier. Zehn Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf Ihren Besuch!


Eintritt frei




MUSIK - 2. Quartal 2017


Samstag, 20. Mai

18 Uhr -Dorfladen, Weifenbach
ANN VRIEND: Kanadisches Songwriting in Weifenbach




Mangels Pressetext können wir auf dieses spannende Konzert nur durch zwei Links aufmerksam machen. Es gibt einen hübsch informativen Wiki-Eintrag zu der jungen Sängerin, die seit 2003 im Geschäft ist. Außerdem hat Ann Vriend natürlich eine gut gepflegte Homepage (wenn auch mit unglücklich langen Ladezeiten).

Auf ihrer aktuellen Tour durch Deutschland wird die Sängerin und Pianistin nur von einem Bassisten begleitet. Das Duo spielt im Rahmen des Sommerfests des Dorfladens in Weifenbach. Vorher werden im Laufe des Nachmittags auch The Mangonuts spielen. Ein Großteil der  Einnahmen des Fests gehen zugunsten der Springboard Foundation, die Kinder auf den Phillipinen unterstützt.
Eintritt frei
Lahn-Eder-Str. 46, Weifenbach 





Sonntag, 28. Mai

18 Uhr - Stadtkirche Biedenkopf
LUTHER CHANGES - Orgelpop und Kirchenrock

Tastenpopstar (und Komponist/Organist) Christoph Brückner spielt im ökumenischen Cross-Over-Konzert bekannte Melodien auf der klangschönen Weigle-Orgel. Stilistisch sind die Stücke mit Rock-, Pop- und Jazz-Einflüssen versehen, und die vertreteten Musiker reichen sich über Jahrhunderte hinweg die Hände: Telemann, und Bernstein sind ebenso dabei wie van Halen, Metallica oder Sting.

Der Eintritt ist frei, aber eine Kollekte ist willkommen. Neben eomotionsgeladener Musik erhält jeder Besucher ein Überraschungs-Präsent.





Sonntag, 10. Juni

20 Uhr - Schloss Biedenkopf
FEDERSPIEL - Blasmusik, mal ganz anders

Alpenländische Blasmusik zeitgenössisch veredelt. Ohne Berührungsängste verbindet die siebenköpfige Band heimische Volksmusik und weltmusikalische Elemente. FEDERSPIEL’s Signatur sind Eigenkompositionen, die großteils Bezug auf die musikalischen und biographischen Wurzeln der 7 Musiker nehmen und so das Spannungsfeld aus Tradition und Moderne ausreizen. Die Lust am Neuen, am Persönlichen und Unverwechselbaren ist das Markenzeichen von FEDERSPIEL.


Das Repertoire der Gruppe, eine Schnittmenge aus Tradition und Experimentierfreude entsteht aus dem Spannungsfeld zwischen klassischem Konzertsaal und Festivalbühne.

Sie reizen die Möglichkeiten der Besetzung bestmöglich aus und schaffen neue Klangwelten. Durch grenzenlose Spiellust die von Publikumsstimmen schon als "Herzerweiterung und Musiktherapie" bezeichnet wurde, gilt FEDERSPIEL seit nunmehr 12 Jahren als einer der innovativsten und interessantesten Klangkörper der europäischen Blasmusikszene.

Innenhof, Landgrafenschloss Biedenkopf
Veranstalter: Magistrat der Stadt Biedenkopf, FB V
Tickets ca. 25 - 33 € hier bestellen



TEXT - 2. Quartal 2017


Sonntag, 7. Mai

19 Uhr – Schloss Biedenkopf (Schlossküche)
Politik und Liebe: Die rote Gräfin

Alle zwei Jahre feiert Hessen sein größtes Literaturfestival – den Tag für die Literatur. Am 7. Mai ist es wieder so weit: Dann laden von Hofgeismar bis Neckarsteinach über 200 Vereine und Veranstalter dazu ein, Literatur aus Hessen und über Hessen am Originalschauplatz zu entdecken. 

Biedenkopf ist dabei, mit einer Lesung aus Briefen von und um Sophie von Hatzfeldt und Ferdinand Lassalle. Die Gräfin und der zwanzig Jahre jüngere Mann waren das Skandalpaar der ersten deutschen Demokratiebewegung. Die Lesung im Schloss Biedenkopf geht der Frage nach, was die Frau aus dem Hochadel mit dem sozialistischen Politiker verband. 

Zum Inhalt: Gräfin Sophie von Hatzfeldt will 40-jährig ihrer Zwangsehe entkommen. Mit dem jungen jüdischen Rechtsanwalt Ferdinand Lassalle verbindet sie bald mehr als der Rechtsstreit. Die "Rote Gräfin" und ihr Gefährte werden zu umstrittenen Symbolfiguren der ersten deutschen Demokratiebewegung im Vormärz 1848. 

Nur zehn Kilometer entfernt vom Stammsitz derer von Hatzfeldt lesen die Schauspieler Peter Hohenecker und Wilhelm Wünnenberg aus den Briefen der "Roten Gräfin" an Lassalle, Marx, Bismarck und andere sowie belletristische Bearbeitungen des Stoffes. Es moderiert Birgit Simmler. 

Ein wunderbarer Auftakt und eine schöne Ergänzung zum diesjährigen Sommer-Musical um Die Hatzfeldt! 

Eintritt 8 € 
Vorverkauf unter 06461 95010 
Magistrat der Stadt Biedenkopf in Kooperation mit dem 
Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf

TRADITION - 2. Quartal 2017


29. März bis 18. Juni

Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf 
Reformen, Repression und Revolution
Das Hinterland von 1800 bis 1850

Im Rahmen der Schlossfestspiele Biedenkopf wird vom 11. bis zum 27. August das Musical Die Hatzfeldt aufgeführt, das sich mit der deutschen Demokratiebewegung im Vormärz 1848 befasst. Aus diesem Anlass zeigt das Hinterlandmuseum eine Sonderausstellung über die Geschichte des Hinterlandes von 1800 bis 1850. 


Den Zeitabschnitt prägten zahlreiche Reformen, die im ersten Teil vorgestellt werden. Die Veränderungen betrafen zum Beispiel Verwaltung und Schulwesen, aber auch Maße und Gewichte. Zahlreiche Investitionen flossen in Industrie, Landwirtschaft und Straßenbau. Besonders wichtig war die sogenannte Grundlastenablösung (Bauernbefreiung), die für die Betroffenen auch wirtschaftlich negative Folgen haben konnte. Die trotz aller Maßnahmen zunehmende Verarmung und politische Repression führten dazu, dass die Revolution von 1848/49 auch im Hinterland auf Resonanz stieß. Dies und die Folgen werden im zweiten Teil der Ausstellung geschildert.

Die einzelnen Aspekte werden anhand zahlreicher Exponate aus dem Museumsbestand verdeutlicht. Darunter ist auch eine singuläre Zeitung aus der Revolutionszeit.


Dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
Erwachsene: 2,50 €

Kinder bis 14 Jahre: 1,30 €
Gruppen pro Person jeweils: 2 €
Schulgruppen pro Person: 1 €




Freitag, 28. April

17.30 - Bürgerhaus Biedenkopf
Oberhessische Frühgeschichte: Die Gisonen 


Die Gisonen waren ein im 11. und 12. Jahrhundert einflussreiches Gaugrafengeschlecht im Norden Hessens. Das Zentrum ihres Herrschaftsbereichs lag zunächst im Raum Marburg und später südwestlich von Kassel bei Maden. Der Ursprung des Geschlechts ist unbekannt; er mag im Oberlahngau (um Marburg) gelegen haben, aber sie können auch aus dem nordhessischen Raum in den Oberlahngau gekommen sein. 

Die Burg Hollende existiert nur noch als Ruine

Zunächst nur Amtsgrafen ohne umfangreiches eigenes Familiengut, erwarben sie aber im Laufe der Zeit erheblichen Besitz und Vogteirechte in Mittelhessen, an der oberen Lahn und Eder und bis in den Westerwald. So verstanden es die Gisonen, durch allmähliche Beseitigung der Rechte anderer in ihrer Gegend grafengleiche Stellung einzunehmen. Ihr Vogteienbesitz war zuletzt sehr wertvoll und verlieh ihnen eine herausragende Stellung. Ihr Stammsitz war die Burg Hollende bei Wetter; sie werden daher gelegentlich auch als Grafen von Hollende oder von Hohenlinden bezeichnet.

Schloss Marburg
Der Besitz der Gisonen war der Grundstock des späteren Landesteils Oberhessen der Landgrafschaft Hessen. Früher wurde davon ausgegangen, dass die Gisonen im 11. Jahrhundert Gründer der Marburg und auch des Ortes Marburg waren. Aufgrund neuerer historischer Untersuchungen sollen jedoch nicht die Gisonen, sondern die Grafen von Gleiberg aus dem mittleren Lahntal in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts die Herren der Marburg gewesen sein.

Veranstalter: Hinterländer Geschichtsverein e.V. 
Eintritt frei




Pfingstmontag, 5. Juni

12 Uhr – Erlenmühle
Gelbe Welle: 4. Hinterländer Entenrennen

Tausende von kleinen Quietsche-Enten werden um die Wette schwimmen. Dabei müssen die kleinen gelben Schwimmer ihr Können unter Beweis stellen, denn: Die Lahn mit ihren Untiefen und Tücken ist eine Herausforderung für die Entenkonkurrenz. Der Kurs mit seinen Stromschnellen ist hart, und nur die zähesten und schnellsten Enten haben die Chance auf einen Gewinn.

Jung und Alt können am 4. Hinterländer Entenrennen teilnehmen. Es können beliebig viele Renn-Lizenzen erworben werden. Jede Renn-Lizenz hat eine individuelle Nummer, die einer Renn-Ente zugeordnet ist. Wer möchte, kann seine Ente live beim Rennen anfeuern. 



Start bzw. das Einsetzen der Enten erfolgt gegen 12 Uhr an der Brücke Erlenmühle. Die Startzeit ist abhängig von der Fließgeschwindigkeit und dem Wasserstand der Lahn. Zieleinlauf ist gegen 13 Uhr bei der Lahn-Brücke in Eckelshausen. Festgefahrene Enten werden durch Helfer wieder zurück in den Hauptstrom befördert. Es kann also keine Ente verloren gehen. Für Speis und Trank sorgt der SV 1911 Eckelshausen.

Eine Renn-Lizenz kostet 5 Euro pro Ente. Von dem Erlös kommen pro Ente 2 Euro einer Reihe von Kindergärten in Biedenkopf und Ortsteilen zu Gute. Zu gewinnen sind viele wertvolle Preise. Die Gewinnnummern werden nach dem Rennen auf der Homepage des SV Eckelshausen veröffentlicht, so dass Preise auch nach dem Entenrennen abgeholt werden können.Die schönste Ente bekommt einen Sonderpreis.


Der Vorverkauf der Renn-Lizenzen und Enten startet am 7. Mai 2017 während des Pflanzenmarktes „Auf der Bleiche“. Danach erfolgt der Vorverkauf bei der Bäckerei Eckhardt, Biedenkopf (Kaufland), bei Sport-Balzer in Wallau, und im Kindergarten Kombach. Überall dort gibt es neben den Lizenzen auch die Plastikenten zu kaufen, damit diese verschönert werden können.


BID [*jung] - 2. Quartal 2017


Donnerstag, 27. April

9 - 13 Uhr – Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf
Zukunfstag für Jungen - 11 mal Tages-Praktikum 
 

Das Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf ermöglicht an diesem 'Zukunftstag für Jungen' einen Einblick in die vielfältige Arbeit in einem Museum. Ein nicht geringer Teil der Arbeit findet in diesen Häusern nämlich oft im Verborgenen statt. 

Zunächst gilt es die Frage zu klären: Wann ist ein Objekt museumsreif? Gezeigt wird der Weg eines Objektes vom Eintreffen in das Museum bis zur Lagerung oder zur Präsentation. Nicht immer können alle Exponate einer Sammlung dauerhaft gezeigt werden. Daher lagern viele Objekte, geschützt vor Umwelteinflüssen, in einem speziell eingerichteten Museumsdepot. Es wird erklärt, wie ein Depot aufgebaut ist, welche Materialien oder Vorsichtsmaßnahmen zum Verpacken oder zum Transport von Museumsobjekten notwendig sind. 



An einem Beispiel können die Besucher ausprobieren, wie man Objekte katalogisiert und beschriftet. Da sich Ausstellungsstücke und ihre Deutungszusammenhänge nicht immer auf den ersten Blick erschließen lassen, ist es notwendig diese Objekte 'zum Sprechen' zu bringen. Dabei kommt es neben dem Fachwissen vor allem auf dieselbe soziale Kompetenz an, die auch bei den vielfältigen Aktionen eines Museums gefragt ist. 

Insgesamt elf junge Besucher können bei diesem Tagespraktikum mitmachen. Die Anmeldung ist übers Internet erforderlich.





Pfingstmontag, 5. Juni

12 Uhr – Erlenmühle
Gelbe Welle: 4. Hinterländer Entenrennen

Tausende von kleinen Quietsche-Enten werden um die Wette schwimmen. Dabei müssen die kleinen gelben Schwimmer ihr Können unter Beweis stellen, denn: Die Lahn mit ihren Untiefen und Tücken ist eine Herausforderung für die Entenkonkurrenz. Der Kurs mit seinen Stromschnellen ist hart, und nur die zähesten und schnellsten Enten haben die Chance auf einen Gewinn.

Jung und Alt können am 4. Hinterländer Entenrennen teilnehmen. Es können beliebig viele Renn-Lizenzen erworben werden. Jede Renn-Lizenz hat eine individuelle Nummer, die einer Renn-Ente zugeordnet ist. Wer möchte, kann seine Ente live beim Rennen anfeuern. 



Start bzw. das Einsetzen der Enten erfolgt gegen 12 Uhr an der Brücke Erlenmühle. Die Startzeit ist abhängig von der Fließgeschwindigkeit und dem Wasserstand der Lahn. Zieleinlauf ist gegen 13 Uhr bei der Lahn-Brücke in Eckelshausen. Festgefahrene Enten werden durch Helfer wieder zurück in den Hauptstrom befördert. Es kann also keine Ente verloren gehen. Für Speis und Trank sorgt der SV 1911 Eckelshausen.

Eine Renn-Lizenz kostet 5 Euro pro Ente. Von dem Erlös kommen pro Ente 2 Euro einer Reihe von Kindergärten in Biedenkopf und Ortsteilen zu Gute. Zu gewinnen sind viele wertvolle Preise. Die Gewinnnummern werden nach dem Rennen auf der Homepage des SV Eckelshausen veröffentlicht, so dass Preise auch nach dem Entenrennen abgeholt werden können. Die schönste Ente bekommt einen Sonderpreis.


Der Vorverkauf der Renn-Lizenzen und Enten startet am 7. Mai 2017 während des Pflanzenmarktes „Auf der Bleiche“. Danach erfolgt der Vorverkauf bei der Bäckerei Eckhardt, Biedenkopf (Kaufland), bei Sport-Balzer in Wallau, und im Kindergarten Kombach. Überall dort gibt es neben den Lizenzen auch die Plastikenten zu kaufen, damit diese verschönert werden können.





Sonntag, 10. Juni

16 Uhr – Rathaussaal, Rathaus Biedenkopf
Piratenkonzert - Alle in die Masten!

Zum Auftakt des Jungen Kultursommers im Jubiläumsjahr 2017 entern Piraten das Biedenkopfer Schloss, denn eine musikalische Piratengeschichte mit Musik der NDR Radiophilharmonie kommt dort zur Aufführung.


Der kleine Locke will ein wilder Musik-Pirat werden. Als Neuer an Bord muss er aber ersteinmal putzen und auf seiner quietschenden Geige üben. Als die Piraten nach einem Sturm auf einer Insel gefangen werden, soll Locke sie mit seinem Geigenspiel frei spielen. Zum Glück träumt die Insel-Prinzessin davon, Piratin zu werden. Mit Piratenliedern und neu arrangierter Musik von Mozart, Vivaldi, Wagner u. a. Presse: "Spannend und mitreißend!"

Infos zu Eintrittspreisen liegen noch nicht vor